Beste Tee, Schokolade & Kaffee Sorten - Hornung Feinkost

"Tee ist flüssiges Wissen." - unbekannt

Wissenswertes über Schwarzen Tee

Schwarzer Tee oder Schwarztee stammt von derselben Pflanze wie Grüner Tee. Der Unterschied liegt in der Herstellung. Bei der Produktion vom Schwarzen Tee werden die Teeblätter der Teepflanze im Gegensatz zum Grüntee fermentiert.

Schwarzer Tee wird fast das ganze Jahr gepflückt. Man unterscheidet vier Pflückungsperioden:

  • First Flush (erster Trieb) von März bis Mitte Mai, diese Tees sind frisch und blumig im Geschmack.
  • In Between von Mitte Mai bis Juni, diese Tees sind blumig, leicht würzig, meist ist die Qualität jedoch nicht sehr gut.
  • Second Flush (zweiter Trieb) von Juni bis Juli, dem Saisonhöhepunkt. Eine intensivere und längere Sonneneinstrahlung verleiht diesen Tees einen aromatisch-würzigen, vollmundigen Geschmack. Der Tee hat nun viel Sonne im Geschmack.
  • Autumnal (Bread and Butter Tea) von Oktober bis November vor der Winterpause. Diese Tees haben einen herb feinen Geschmack.

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Tees sind Koffein (Tein) und Gerbstoffe (Tanine). Ätherische Öle sorgen für den feinen Duft und das köstliche Aroma. Weiter findet man im Tee Fluorid, Kalium, Mangan, Theophyllin, Theobromin und verschiedene Vitamine.

  • Koffein (Tein): Chemisch betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen Koffein und Tein, daher spricht man in Fachkreisen nur noch von Koffein.
    Im Unterschied zum Kaffee beeinflusst das Koffein im Tee den Kreislauf nicht über das Herz, sondern wirkt durch die Vermehrung der Gehirndurchblutung direkt auf das Zentralnervensystem. Das steigert Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, erhöht die geistige Beweglichkeit und Empfindsamkeit. Tee hat somit einen günstigen Einfluss auf geistiges Arbeiten und erhielt somit den Ruf des Gelehrten- und Intellektuellengetränk. Wissenschaftliche Versuche belegen den leistungssteigernden Einfluss des Tees, der nach 40 Minuten seinen Höhepunkt erreicht und nach 70 Minuten wieder verschwunden ist.
    Das Koffein im Kaffee wird bereits im Magen aufgeschlossen, während das Koffein im Tee zum großen Teil erst vom Darmsaft aufgespalten wird. Dafür sind die Gerbstoffe verantwortlich, die das Koffein beim Tee länger an sich binden und dafür sorgen, dass die Wirkung des Koffeins langsamer und dadurch später abgegeben wird. Das bedeutet, bei Kaffee gelangt das Koffein sturzartig in die Blutbahn und putscht den Körper kurz auf, während das Koffein im Tee behutsamer aber länger andauernder wirkt.
  • Gerbstoffe: Den Gerbstoffen verdankt der Tee seinen Ruf als Heilmittel bei Darmerkrankungen. Sie wirken beruhigend auf Magen und Darm.
  • Kalium: Kalium aktiviert die Enzyme im Körper.
  • Fluor: Fluor wirkt karieshemmend.
  • Theobromin: Theobromin wirkt entwässernd und ist auch in Kakaobohnen oder Kolanüssen enthalten.

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